Die Menschenrechte bekannt machen ist das Ziel dieser rund 70 Märsche, die dieses Jahr in 30 verschiedenen Ländern stattfanden! Die Menschenrechte aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, die unsere weltweite Grundlage ist für Friede und Toleranz.

In der Schweiz organisierten unsere Schwestervereine in der Romandie und in Genf, Des Jeunes pour les Droits de l’Homme Genève  und Suisse Romande, am 8. Dezember ein Marsch in Genf, gefolgt von einer Konferenz, an der Vertreter von verschiedenen NGOs sowie von Menschenrechtsorganisationen aus dem Kongo, Liberia, Bangladesch und Djibouti teilnahmen.

Am Infostand auf dem Hirschenplatz konnten Ideen und Gedanken zum Thema Frieden und Menschenrechte künstlerisch ausgedrückt werden.

Hier die entstandenen Kunstwerke und einige Eindrücke vom Stand:

Am diesjährigen Internationalen Marsch für Menschenrechte zur Feier des Menschenrechtstags wurde ein erneuter Teilnahmerekord erreicht: 70 Märsche in 30 Ländern auf 6 Kontinenten wurden durchgeführt, um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vermehrt ins Bewusstsein zu rufen. Die Texte wurden in den verschiedensten Sprachen auf Transparenten mitgeführt, so zum Beispiel auf Spanisch, Französisch, Deutsch, Arabisch, Chinesisch, Hindi, Japanisch, Mongolisch, Niederländisch, Kreolisch, Russisch etc.

Jeder Marsch hatte seinen eigenen Charakter – seien es die Märsche durch ländliches Gebiet in Kenia oder Indien, durch Städte in Europa oder über Brücken in den USA und Australien (Sydney Harbor Bridge). In Kathmandu malten sich Studenten das Marsch-Logo auf ihre Gesichter.

In Bern wurde an einem Informationsstand fleissig Unterschriften für die Petition an die Erziehungsdirektorenkonferenz gesammelt.

Am 10. Dezember 2010 haben wir folgende Petition mit fast 2000 Unterschriften einer Vertreterin des Bundeshauses abgegeben:

"In Anbetracht der Tatsache, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bereits 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, jedoch Text, Inhalt und Bedeutung kaum bekannt sind und somit nicht breit umgesetzt werden, sowie in Anbetracht der steigenden Jugendgewalt, der zunehmenden Intoleranz gegenüber gewissen religiösen und ethnischen Gruppen, der sinkenden Verantwortung im sozialen und zwischenmenschlichen Bereich, bitten wir den Bundesrat und die eidgenössischen Räte, sich dafür einzusetzen,